goodbye Ubuntu – hello Fedora

Für die Leute, die mir bei Twitter noch nicht folgen und es somit nicht mitbekommen haben: Ich habe gewechselt. Von Ubuntu nach Fedora! Die Entscheidung viel mir nicht leicht, aber im Moment ist es die einzig Richtige!

Warum der Wechsel?

Zu erst sei erwähnt, dass ich hier jetzt nicht direkt über Ubuntu „schimpfe“, sondern eher über Ubuntu in Kombination mit (m)einem Notebook. Denn das war die absolute Katastrophe!
Generell ist Ubuntu meiner Meinung nach für Linux-Einsteiger immer noch die Distribution erster Wahl. Einfache komfortable Installation, einfache Konfiguration und gutes Handling. Gerade für Menschen aus der Windows-Welt erfolgt der Umstieg auf Linux über Ubuntu kaum komfortabler.
Anfänglich funktionierte das Zusammenspiel zwischen meinem Notebook und Ubuntu prima. Hier und da hat es mal gehakt. War aber nicht so schlimm. Da es im Großen und Ganzen stabil lief. Doch die letzten Tage waren echt anstrengend und nervig! Im Einzelnen waren es folgende fünf Punkte, die mich nach dem Upgrade von Version  11.04 auf 11.10, bewegt haben auf eine andere Distribution umzusteigen:

  • Das Problem mit dem Herunterfahren hat sich nicht geändert.
  • Die Unity-Oberfläche ist regelmäßig abgestürzt.
  • Wechsel WLAN auf LAN-Verbindung und umgekehrt klappte nur mit Neustart
  • Mit der Unity-Oberfläche kam ich von Anfang an nicht auf einen Nenner
  • Generell lief das System langsamer
Warum Fedora?

Auf Fedora bin ich eigentlich über die Zeitschrift c’t gestolpert. In einem Artikel wurde nämlich ausführlich Gnome in der Version 3 vorgestellt. Und mich sprach das Konzept direkt an und weckte Interesse in mir.
Ich wollte aber zuerst noch nicht direkt den großen Sprung von Ubuntu zu Fedora wagen, sondern habe erst einmal Linux Mint in der Version 12 (in der Ubuntu-Version) ausprobiert. Aber das hab ich nach nur 24 Stunden wieder deinstalliert: Das System lief überhaupt nicht rund. Gnome ist auch in regelmäßigen Abständen abgestürzt. Darüber hinaus ruckelte die Oberfläche und lief einfach nicht flüssig.
Also kurzer Hand Fedora runtergeladen und installiert! Vorteil in meinen Augen: Es ist kein Ubuntu-Ableger 🙂

kurzes Fazit mit Fedora

Also bis jetzt (nach 24 Stunden) läuft alles super! Es ruckelt nichts. Es stürzt nichts ab! Auch das Herunterfahren klappt (bis jetzt) einwandfrei. Und ich muss ehrlich sagen, dass ich mir die Hürde zwischen Ubuntu und Fedora vorher größer vorgestellt habe, als sie eigentlich ist.
Erstaunlich auch, dass ich nach 24 Stunden Gnome-Oberfläche Nutzung besser damit zurecht komme, als 6 Monate mit Unity! 🙂 Zudem finde ich Gnome optisch ansprechender.

Habt ihr auch solche Probleme mit Ubuntu? Falls ja, versucht doch auch mal Fedora!

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8 Antworten auf "goodbye Ubuntu – hello Fedora"

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