Meine Arbeitsumgebung (Software)

In meinem (aller-)ersten Blogeintrag habe ich ja schon ein wenig über meine Geräte geschrieben. Nun möchte ich etwas über die Software schreiben, die bei mir zum Einsatz kommt.

Betriebssystem

Im Moment fahre ich zweigleisig, das heißt ich nutze zwei verschiedene Betriebssysteme: Windows 7 und Ubuntu 11.04, wobei auf beiden Geräten (PC und Notebook) Windows installiert ist und auf meinem Notebook zusätzlich noch Ubuntu.
Warum ich zwei verschiedene nutze?

Der Hauptgrund dafür ist vermutlich, dass ich mit Windows groß geworden bin – bin quasi ein Windowskind. 🙂 Bis jetzt hatte jedes Gerät, was ich mir oder damals meine Eltern sich gekauft haben, Windows als Betriebssystem. Und bis vor einigen Jahren hatte ich damit auch nie Probleme. Doch irgendwann musste ich einsehen, dass man in der IT-Branche ohne Linux-Kenntnisse nicht weit kommt.
Um genauer zu werden, die Erkenntnis kam bei meinem Nebenjob. Wie auf der Über-mich-Seite erläutert, arbeite ich seid 2 Jahren neben meinem Studium in einem Rechenzentrum. Dort ist meine Hauptaufgabe die Administration und Erweiterung eines Nagios-Systems. Nagios ist ein Werkzeug mit dem sich Geräte (z.B. Server, Switches, Drucker, etc.), sowie darauf laufende Dienste (z.B. Mail-Server, File-Server, Web-Server, etc.) überwachen lassen. Sollte so ein Dienst oder Gerät mal ausfallen, bekommt das das Nagios-System mit und schickt eine Benachrichtigung an den zuständigen Administrator raus, so dass dieser dann darauf schnellstmöglichst reagieren kann.
Naja und dieses System läuft unter Linux! Somit musste ich mich schon allein wegen meines Nebenjobs mehr mit Linux beschäftigen.
Vor einem halben Jahr habe ich dann festgestellt, dass das nicht ausreicht wenn ich mich nur auf der Arbeit mit Linux auseinandersetze und habe daraufhin Ubuntu auf meinem Notebook installiert. Erstmal nur parallel zu meiner Windows-Installation. Sicher ist sicher! 🙂 Aber nach einem halben Jahr regelmäßiger Nutzung muss ich sagen, dass ich durchaus positiv überrascht bin. Installation und Einrichtung klappte damals wirklich schnell und einfach (ähnlich wie unter Windows). Es wurden sogar alle meine Notebook-Komponenten erkannt, was am Anfang meine größte Sorge war. Und sogar mein Lexmark-Drucker bzw. dessen Treiber funktioniert unter Ubuntu besser als unter Windows! 😀 Also den Schritt habe ich definitiv nicht bereut.
Mein Notebook ist ja auch mein Arbeitsgerät, d.h. ich nehme ihn auch mit zur Arbeit und greife darüber z.B. auf das Nagios-System zu. Diese Zugriffe sind natürlich mit Ubuntu auch wesentlich einfacher und unkomplizierter. Wenn ich z.B. mal schnell eine Konfigurationsdatei austauschen oder bearbeiten möchte.

So, jetzt ist erstmal Schluss mit dem Lob für Ubuntu! :-p Denn es gibt noch so einige Kritikpunkte, weswegen ich im Moment niemals ganz auf Ubuntu umsteigen würde:
Die Komponenten meines Notebooks wurden zwar alle auf Anhieb erkannt, allerdings harkt es doch an manchen Stellen, was manchmal ziemlich nervig ist. Z.B. fährt Ubuntu mein Notebook (manchmal) nicht richtig runter oder in einen falschen Ruhezustand oder keine Ahnung. Ich konnte den Fehler noch nicht genauer klassifizieren.
Auf jedenfall scheint es im ersten Moment so, als ob er richtig runtergefahren wäre. Also alle Lämpchen sind aus! 😉 Doch wenn ich ihn dann starten möchte, kommt er übers Boot-Logo von Acer nicht hinaus. Er stürzt danach einfach immer ab und schaltet sich aus. Erst wenn ich den Akku kurz entferne gehts wieder. Irgendwie nervig!

Und auch andere Dinge laufen irgendwie nicht so flüssig wie unter Windows 7. Keine Ahnung woran es liegt. Vielleicht liegt es einfach an der neuen Umgebung für mich… oder ich bin vielleicht zu verwöhnt?! 🙂

Aber zum Schluss möchte ich noch erwähnen, dass ich mir vornehme mehr unter Ubuntu zu arbeiten. So möchte ich z.B. alle meine zukünftigen Anwendungen unter Ubuntu entwickeln.

Browser

Puh… hätte nicht gedacht, dass ich soviel zu Betriebssystem schreibe! Ich machs jetzt ein bisschen kürzer! 🙂
Zur Zeit nutze ich Mozilla Firefox und Google Chrome.
Der Firefox kommt bei mir meistens zum Einsatz bei der (Web-)Programmierung oder auch auf der Arbeit, da ich ihn mit vielen nützlichen Erweiterungen ausgestattet habe. Aber darüber schreibe ich ein anderes mal was.
Den Chrome nutze ich, wenn ich nur mal so eben was nachgucken möchte. Oder allgemein wenn ich surfe. Dadurch, dass ich ihn nicht so voll mit Erweiterungen gepackt habe, lädt er einfach schneller als der Firefox. So kann ich z.B. im Zug schnell mal was nach gucken (sofern mein Akku dann noch geladen ist 😉 ).

Entwicklungsumgebung

Für einen Anwendungsentwickler ist natürlich eine gute Entwicklungsumgebung extrem wichtig. Diese besteht bei mir im Moment eigentlich nur aus (wie solls auch anders sein?! 🙂 ) Eclipse.
Ich denke, ich brauch an dieser Stelle nicht viel über Eclipse schreiben, da es mit Sicherheit zur Zeit eine der besten und mächtigsten Entwicklungsumgebungen ist (meine Meinung). Und durch die Plugin-Schnittstelle und der daraus resultierenden Anzahl an Plugins, super leicht an seine persönlichen Anforderungen anpassbar.
Wobei ich noch erwähnen sollte, dass ich schon verschiedene IDEs zur Entwicklung von Java-Programmen im Einsatz hatte.
Es fing damals in der Schule mit JOE (Java oriented editing) an. Mit diesem Programm habe ich meine ersten Schritte mit Java gemacht. Später bin ich dann auf den JCreator umgestiegen, da der JOE nicht mehr weiterentwickelt wurde.
Während meiner Ausbildung zum Fachinformatiker war ich unter Anderem für die Pflege und Wartung der Webseite meines Arbeitgebers zuständig. Da kam ich zum ersten mal mit PHP in Kontakt. Damals gabs für diese Sprache eigentlich nur eine gute IDE -> Eclipse! Zu mindestens hat man mir das damals so gesagt. 🙂
So habe ich Eclipse und seine Vorteile erst im Zusammenhang mit PHP richtig kennen gelernt. Joa und nach einer gewissen Zeit bin ich dann komplett auf Eclipse umgestiegen, was ich auch bis zum heutigen Tag nicht bereut habe.

Ich habe mir gerade überlegt, dass ich noch einen extra Artikel über meine ganzen Eclipse-Plugins schreibe… Sonst wird dieser Abschnitt auch wieder sooo lang! 🙂

Also weiter im Programm…

Und sonst?

Zum Schluss noch eine kleine Auflistung, was ich noch so an (wichtigen) Programmen auf meinem Rechner installiert habe:

  • Dropbox: Ermöglicht die Synchronisation eines oder mehrerer Verzeichnisse über mehrere Rechner
  • VirtualBox: Damit lassen sich virtuelle Maschinen erstellen, verwalten und auch starten 😉
  • twhirl: Ist ein kleiner Client mit dem ich meine Tweets absetze 🙂
  • Thunderbird: Mein E-Mail Client
  • VLC-Media-Player: Damit guck ich Videos, höre Musik oder streame beides übers Netzwerk
  • Pidgin: Ein Instant Messenger. Ich nutze ihn führ ICQ, MSN und Jabber
  • GIMP: Ab und an muss ich mal was graphisches machen. Damit gehts perfekt!

Natürlich habe ich noch mehr installiert. Aber die Programme hier, nutze ich eigentlich fast täglich!

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